Homberg

 

ARCHIV

2015

Italienischer Abend in Nordhessen
SELK-Gemeinde Homberg/Efze: Serenadenabend

Homberg/Efze, 11.7.2015 - selk - Am kommenden Freitag, 17. Juli, startet um 18 Uhr der jährliche Serenadenabend im Pfarrgarten der Petrus-Gemeinde Homberg/Efze der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK). In diesem Jahr soll die traditionelle Veranstaltung als "Italienischer Abend" gestaltet werden. Dazu gibt es diverse Beiträge zur Unterhaltung der erwartungsfrohen Zuhörerschaft, wobei auch der Kreativität der Teilnehmerinnen und Teilnehmer keine Grenzen gesetzt werden: Instrumentalmusik oder Gesang - nicht zwingend in "in italienischer Manier" -, Literarisches oder auch Sportliches kann präsentiert werden - mit welchen Überraschungen auch immer sich Mitwirkende einbringen möchten. Denn, das leuchtet ein: Solch ein Abend steht und fällt mit den Angeboten begeisternder "Serenadis".

Die Kinder der Petrus-Gemeinde wirken ebenso mit wie der Homberger SELK-Chor, der Lieder beisteuert wie das "Landsknechtständchen", "O come balli bene bella bimba" und "Fahren wir froh im Nachen".

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens gesorgt: Antipasti, Salate, Pizza, Pasta, italienische Grillwürstchen und noch manch andere wohlschmeckende Gaumenfreuden sollen angeboten werden. An einer Vielfalt von gekühlten Getränken wird es auch nicht mangeln.

Bei alledem ist der Eintritt frei. Allerdings wird freundlich um Spenden zur Deckung der Kosten des Abends gebeten. Um 22 Uhr endet der offizielle Teil des "Italienischen Abends" - dem sich gern noch eine gediegene Party mit open end für Unentwegte anschließen mag.

 

 

Bewegendes Gotteslob
SELK: Weihnachtskonzerte in Göttingen und Homberg/Efze

Göttingen/Homberg (Efze), 9.1.2015 - selk - Eine vielversprechende - auch mutige - Idee der beiden Chorleiterinnen Carola Pfundheller und Regina Fehling war es, die beiden Kirchenchöre der Gemeinden Göttingen und Homberg/Efze der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) zum gemeinsamen Konzertieren in der Vorweihnachtszeit zusammenzuführen. Es gab eine intensiven Probenzeit mit dem Ziel, zwei Konzerte zu veranstalten, eines in Göttingen, eines in Homberg.

Im Zentrum stand das berühmte "Gloria" von Antonio Vivaldi für zwei Solistinnen, vierstimmigen Chor und Instrumental-Ensemble. Wenngleich aus 12 sehr unterschiedlich konzipierten Teilen bestehend, war doch der musikalische Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Note erkennbar. Das bewirkten die allesamt hervorragend agierenden Mitwirkenden: die großartig vorbereiteten Chöre, hoch motiviert, präsent agierend, intonationssicher, ausdrucksstark und mit großer Hingabe. Sie wurden unterstützt von den Vokalsolistinnen Wilma Pistorius (Sopran) und Carola Pfundheller (Mezzo-Sopran) mit ihren berührenden, im Duett ineinander verschmelzenden Stimmen und den versierten Instrumentalmusizierenden Nikola Klose und Cornelius Kölbel (Violine), Eberhard Horn (Viola), Julia Wolf (Violoncello) und Jana Esipovich (Orgel), die souverän in stilistisch angemessener Artikulation und Dynamik agierten. So erklang ein Gotteslob, wie man es sich wünscht, das die Zuhörenden bewegt, berührt und ungemein begeistert. Die musikalische Leitung lag bei der Kantorin der Petrus-Gemeinde, Kirchenmusikdirektorin Regina Fehling; die Liturgie mit Psalmlesung, Gebet, Vaterunser und Segen wurde von Hauptjugendpastor Henning Scharff übernommen.

Die Eröffnung des Konzertes erfolgte durch Doppelchor "O Heiland, reiß die Himmel auf" von Kampanus Vodnanski, gefolgt von der Motette "Sehet, welch eine Liebe hat uns der Vater erzeiget" von Gottfried August Homilis.

Die Zuhörenden konnten selbst mit einstimmen bei dem fünfstimmigen Kanon "Kind, geboren in Bethlehem" von Norbert M. Becker und dem Choral "Kommt und lasst uns Christus ehren". Den Abschluss des Konzertes bildete der Choralsatz "Willkommen, süßer Bräutigam" von Johann Sebastian Bach, mit dem die Konzertgäste in das Weihnachtsfest entlassen wurden, nicht ohne Hinweis auf das "Friedenslicht von Bethlehem", das - wie immer - gern mit nach Hause genommen wurde.

 

 

2014

Weihnachtskonzert am 21. Dezember 2014 (vierter Advent) um 17 Uhr

Am vierten Advent, 21. Dezember um 17 Uhr ist es wieder soweit: Solisten, Sängerinnen, Sänger und ein Instrumental-Ensemble werden das diesjährige Weihnachtskonzert in der Ev.-luth. Petrus-Kirche gestalten. Diese Gestaltung übernehmen in diesem Jahr in erster Linie zwei Chöre der Selbständigen Ev.-luth. Kirche gemeinsam, der HOmBERger SELK-Chor und der Chor der Göttinger Martin-Luther-Gemeinde (in der am Vorabend, am Samstag, den 20.12., um 17 Uhr das Konzert I, stattfinden wird).

Ein sehr weihnachtliches Programm, mit Werken bedeutender Komponisten aus ganz unterschiedlichen Epochen erwartet die KonzertbesucherInnen:
"O Heiland reiß die Himmel auf" (für zwei vierstimmige Chöre) von Kampanus Vodnanyky, "Sehet, welch eine Liebe hat euch der Vater erzeiget" (Motette für vierstimmiger Chor a capella) von Gottfried August Homilus, "Open Up Wide" (Spiritual, arrangiert von Wolfgang Teichmann) uam. Im Zentrum der Weihnachtsmusik steht das berühmte "GLORIA" (in D-Dur) von Antonio Vivaldi (1678-1741). Es handelt sich dabei um ein umfangreiches, zyklisch angelegtes Werk, das Vivaldi (etwa 1725), vermutlich während seiner Tätigkeit in einem venezianischen Waisenhaus für Mädchen, komponierte; es gilt zugleich als Musterbeispiel für die Verbindung von altem und neuem Stil. Geschrieben wurde es für zwei Solistinnen, einem vierstimmigen Chor und einem Instrumentalensemble. Nicht als Teil einer größeren Meßvertonung, sondern als selbständige Komposition wurde dieses Werk konzipiert, somit auch für Konzert-Aufführungen gut geeignet.
Als Solistinnen konnten gewonnen werden: Wilma Pistoris (Sopran) - Carola Pfundheller (Mezzo-Sopran) Nicola Klose und Cornelius Kölbel (Violinen), Eberhard Horn (Viola), Julia Wolf (Violoncello), Jana Esipovich (Orgel-continuo). Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Kantorin i.R. Regina Fehling.
Es handelt sich bei dem Weihnachtskonzert um die letzte größere Veranstaltung im Jubiläums-Jahr "125 Jahre HOmBERger SELK-Chor", und es wäre ein mutmachendes Zeichen, wenn sich ganz viele Gemeindeglieder zu diesem Konzert auf den Weg machen würden. Für den Chor wäre es eine deutliche Wertschätzung für alle Aufgaben und Dienste, die in den vergangenen 125 Jahren von ihm wahrgenommen wurden und eine weitere Motivation, zu fröhlichem und zuversichtlichem Singen und Musizieren zu Lob und Preis des zu unserem Heil mensch-gewordenen Gottessohnes: SOLI DEO GLORIA !

Hinweis: Im Anschluß an das Konzert kann auch diesmal wieder das "Friedenslicht aus Bethlehem" (das über die Stationen: Wien, Frankfurt, Fulda, Rengshausen nach Homberg transportiert wurde) mitgenommen werden. (Kerze und ein Behältnis für den Transport müßten mitgebracht werden !!


Liturgie und Gemeindegesang ausbauen und festigen
Jubiläum in Homberg: 125 Jahre Homberger SELK-Chor

Homberg/Efze, 15.5.2014 – selk – Am 25. Mai feiert die Petrus-Gemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Homberg/Efze das Bestehen des Kirchenchores seit nunmehr 125 Jahren. Das ist für die ganze Gemeinde ein Anlass großer Dankbarkeit und Freude. Der Jubiläumstag beginnt um 11 Uhr in der Petrus-Kirche mit einem kirchenmusikalisch reich ausgestalteten Gottesdienst, in dem Pfarrer Hinrich Müller (Cottbus), der frühere Seelsorger der Homberger Gemeinde, die Festpredigt halten wird. Instrumentalmusizierende der Gemeinde und der Homberger SELK-Chor musizieren unter der Leitung von Kantorin i.R. Kirchenmusikdirektorin Regina Fehling (Knüllwald-Rengshausen) Werke von Dieterich Buxtehude, Albert Engelbrecht,
Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy. Nach dem Gottesdienst wird zu einer gemeinsamen Mittagstafel eingeladen, der sich ein fröhliches Miteinander mit Grußworten und unterhaltsamen Beiträgen vom und für den Chor anschließt. Ein geselliges Kaffeetrinken beschließt am späten Nachmittag den Jubiläumstag.

Die Gründung des Chores geschah durch Pfarrer Otto Werner. 1884 in Homberg ordiniert, wurde er 1889 zum Pfarrer der lutherischen Gemeinden Homberg und Verna berufen. Schnell erkannte er, dass die Liturgie und auch der Gemeindegesang ausgebaut und gefestigt werden müssen – und auch, dass solche Aufgaben am besten zu bewältigen sind, wenn eine Singgruppe zur Verfügung steht, die sich regelmäßig trifft, um sich der Kirchenmusik zu widmen, dabei besonders die Liturgie, doch auch Choräle und weitere Chorliteratur zu proben. So entstand 1889 unter seiner Leitung und umsichtigen Führung ein Kirchenchor, der – wie aus Aufzeichnungen zu entnehmen ist – wohl durch Kriegswirren und andere schwierige Zeiten immer wieder pausieren musste, doch bis heute seinen Dienst im „Lobamt der Kirche“ wahrnimmt. Durch die Zeiten hindurch haben unzählige Sängerinnen und Sänger im Chor segensreich gewirkt und aufeinander folgende Verantwortliche haben immer wieder mit großem Einsatz und enormer Geduld den Chor geleitet und gefördert, bis auf den heutigen Tag.

 

 

 

2013

Geistliche Musik am Ewigkeits-Sonntag:
Heinrich Schütz, Musikalische Exequien

Sie begeistern immer wieder, die kleinen, aber feinen Konzerte in der Homberger Petrus-Kirche.

Unter dem Thema "Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir" (Hebr. 13,14) findet ein "Konzert zum Ewigkeits-Sonntag" am 24. November um 17 Uhr in der Homberger Petrus-Kirche der Selbständigen Ev.-luth. Kirche, Bergstraße 17, statt. An diesem Tag wird in besonderer Weise das Ende des Kirchenjahres, das eigene Lebensende, das Ende der Welt bedacht, auch weilen die Gedanken in dieser Zeit wohl mehr als sonst bei lieben Verstorbenen.

Da ist die Sehnsucht nach Trost, nach Geborgenheit bei Gott, nach wertvollen Gedanken groß, auch nach Berührung nicht nur äußerlich, viel mehr innerlich.

Genau das ist das Anliegen dieser Geistlichen Musik am Ewigkeits-Sonntag, besonders durch das im Zentrum stehende Werk: die "Musikalischen Exequien" in drei Teilen (Teil I: Konzert in der Form einer deutschen Begräbnis-Messe - Teil II: Motette "Herr, wenn ich nur dich habe - Teil III: Canticum " Herr, nun lässest du deinen Diener in Frieden fahren"), komponiert von Heinrich Schütz 1635-36, für Solisten, Instrumentalisten, dem 6- bis 8-stimigem Chor, bestehend aus dem HomBERger SELK-Chor, verstärkt durch Projekt-Sänger und -sängerinnen.

Außerdem musiziert wird die Doppelchörige Motette von Johann Christoph Bach (1642-1703) "Was kein Aug gesehen und kein Ohr gehöret hat" sowie der Schlußchoral aus der "Johannes-Passion" (Ach, Herr, laß dein lieb Engelein) von Johann Sebastian Bach.

Für dieses Konzert gewonnen werden konnten die Vokal-Solisten: Silke Scharff und Carola Pfundheller, Sopran - Birgit Küllmar, Alt - Hans Holland-Moritz, Tenor - Henning Scharff, Bariton - Ralf Wicke, Bass und als Instrumental-Solisten: Annette Mayer (Violoncello), Thomas Koch Kontrabass ), Doris Rudzinski, (Orgel). Musikalische Leitung: Regina Fehling, Kantorin i.R.

Der Eintritt ist frei, eine Spende wird erbeten.


 

Fastenbeginn mit Wort und Musik
SELK: Meditativer Aschermittwoch in Homberg/Efze

Homberg/Efze, 10.2.2013 – selk – Zu Beginn der Passions- und Fastenzeit finden sich immer wieder Menschen, die diese geprägte Zeit bewusst begehen wollen, etwa mit einer Entscheidung zum Verzicht auf Dinge oder Gewohnheiten, die nicht (nur) gut tun, die zumeist viel Zeit in Anspruch nehmen und oft genug ungute, belastende Gefühle erzeugen. Pate steht die Sehnsucht nach Erfahrungen, wie sich zum Beispiel durch „7 Wochen ohne“ (www.7wochenohne.de) manches vermehren (!) kann: Lebensqualität, Zeit für Menschen, für Angelegenheiten, Aufgaben und Möglichkeiten, die, immer wieder verschoben, endlich erledigt werden könnten. Unter einer anderen Akzentsetzung möchten Christinnen und Christen mit der Aktion „7 Wochen mit“ (www.7wochen.de) die Fastenzeit durch Beschäftigung mit Jesu Passion, mit der Bibel, mit Meditation, Andachten und Gottesdiensten wieder als Bereicherung erfahren.

Zum Beginn dieser besonderen Zeit bietet die Petrus-Gemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Homberg/Efze am Aschermittwoch, den 13. Februar, um 20 Uhr eine meditative Veranstaltung an, in deren Zentrum die biblische Jahreslosung 2013 aus dem Hebräerbrief, Kapitel 13, Vers 14 steht: „Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“ Ortspfarrer Tilman Stief führt liturgisch durch den Abend und trägt „Gedanken zum Aschermittwoch“ vor. Es erklingt Musik von Johann Sebastian Bach, Johann Pachelbel und Josef G. Rheinberger mit Kantorin i.R. Regina Fehling (Knüllwald-Rengshausen) an der Orgel. Auch die Gemeinde ist eingeladen, sich zu beteiligen mit Singen, Beten, Loben, mit Chorälen und dem Kanon zur Jahreslosung von SELK-Sprengelkantor Thomas Nickisch (Radevormwald). Der Eintritt ist frei – eine Spende wird erbeten.

 

Konzert zum Ende des Weihnachts-Fest-Kreises
Sonntag, 13. Januar 2013, 17 Uhr

Menschen sehnen sich auch in der nach-weihnachtlichen Zeit , nachdem zumeist Stress, Hektik und vielfältigen Turbulenzen hinter ihnen liegen, nach Ruhe und Besinnung, um weihnachtliche Klänge und Worte nochmals aufzunehmen, zu genießen und damit Weihnachten ausklingen zu lassen.
Die Ev.-luth. Petrus-Gemeinde Homberg bietet auch in diesem Jahr, am 1. Sonntag nach Epiphanias, den 13. Januar um 17.00 Uhr ein "Konzert im Weihnachtsfestkreis" an. Dazu konnte ein Kammermusik-Trio aus Gotha gewonnen werden, das schon viele Jahre miteinander musiziert und durch Gottesdienst-Musiken und Konzerte die Gemeinden im Landkreis Gotha (Thüringen) immer wieder bereichern; Höhepunkt ihrer Konzerttätigkeit bildet die alljährliche Teilnahme an der "Langen Nacht der Hausmusik" im Rahmen der Thüringer Bachwochen.
Gabriele Reichstein ist nicht nur eine versierte Blockflötenspielerin, sondern hat auch eine professionelle Gesangsausbildung. Elke Eichhorn (Kirchenmusikdirektorin i.R.) ist Kirchenmusikerin im sog. "Unruhestand" und versieht nach wie vor zahlreiche Organistendienste im Kirchenkreis Gotha. - Beide musizieren gemeinsam mit Christoph Reichstein, der nach Eintritt in den Ruhestand (nach dem Ausscheiden aus dem Pfarrerdienst) seine zweite Berufung, die Kirchenmusik, zu seinem Hobby gemacht hat.
Das Trio hat sich vorwiegend der barocken Kammermusik verschrieben. Auf dem Programm ihres Musizierens stehen die Weihnachtskantate "Jauchzet, frohlocket" (Georg Philipp Telemann), ein Weihnachtsliederzyklus (Peter Cornelius), Weihnachtslieder-Arrangements (Hans-Jürgen Hufeisen) sowie ausgewählte Trio-Sonaten für Blockflöten und Orgel-Continuo.
Die innige Musik und das Entzünden der Kerzen am Weihnachtsbaum erzeugen nochmals eine wohlige nach-weihnachtliche Atmosphäre in der Petrus-Kirche.
Der Eintritt ist frei - eine Spende zur Förderung der Kirchenmusik wird erbeten.

 

2012

KONZERT zum Ewigkeitssonntag in der Homberger Petrus-Kirche

Die ARD-Themenwoche beschäftigt sich in der "Bußtags-Woche" mit dem Thema "Sterben und Tod". Das war auch Inhalt des Projektes "Kantate zum Mitsingen", ein jährliches Angebot der Homberger Petrus-Gemeinde, das mit dem Konzert zum Ewigkeitssonntag endet.

Aus christlicher Sicht ist mit dem Tod nicht alles zu Ende, da ist Hoffnung und "Freude in allem Leide" auf das ewige Leben bei Gott, und der Focus dieser abendlichen Musik liegt auf dieser Botschaft; Text und Musik sollen die Gedanken lenken auf das Leben und das Lebensziel, auch auf Ende und Anfang (Advent) des Kirchenjahres.

Unter dem Thema "Ausgang und Eingang, Anfang und Ende liegen bei dir, Herr, füll du uns die Hände" findet das Konzert statt am
Ewigkeitssonntag, den 25.11. um 17.00 Uhr in der Homberger Petrus-Kirche, Bergstraße 17

Im Zentrum steht die Kantate "Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit" (der sog. "Actus tragicus") von Johann Sebastian Bach, eine der ergreifendsten Kantaten des Thomas-Kantors. Bereits in sehr jungen Jahren gelingt ihm mit dem "Actus tragicus" eines der genialsten Werke. Bachs Kunst wurde in den folgenden Lebensjahren zwar viel reifer, aber kaum tiefer. Zu welchem Anlaß das Werk entstanden ist, läßt sich nicht belegen. Den Text bilden vorzugsweise Bibelwort und Kirchenlied.

Umrahmt wird diese Kantate von Vokal-Werken, den fünfstimmigen Sätzen von Johann Michael Bach (Ich weiß, daß mein Erlöser lebt) und Johann Rosenmüller (Welt, ade, ich bin dein müde) sowie der doppelchörigen Motette von Heinrich Schütz (Herr, wenn ich nur dich habe - aus den "Musikalischen Exequien"). Außerdem soll die Trio-Sonate in D-Dur für zwei Blockflöten, Orgel und Violoncello zu hören sein. Wie immer ist auch die Gemeinde eingeladen einzustimmen in das Musizieren.

Die Ausführenden: Vokal-Solisten: Wilma Pistorius (Sopran), Regina Fehling( Alt), Dieter Pistorius (Tenor), Henning Scharff (Bass), die Instrumental-Solisten: Thomas Scharff, Helmut Neddens (Blockflöten), Christa und Eckhard Schneider (Gamben), Julia Wolf (Violoncello), Jana Esipovich (Orgel, außerdem der HOmBERger SELK-Chor sowie Sängerinnen und Sänger des Projektes "Kantate zum Mitsingen". Die Leitung liegt in den Händen von Kantorin i.R. Regina Fehling.

Der Eintritt ist frei -eine Spende wird erbeten.

Plakat zum Download (pdf): hier

 

Kinderfreizeit

3.000 Jahre in die Vergangenheit ging es für 21 Kinder aus Homberg, Wabern und der Umgebung. In der Woche nach Ostern verwandelte sich das Lutherische Jugendgästehaus in das alte Israel, als dort die traditionelle Kinderfreizeit unter dem Thema „Rut findet eine neue Heimat“ stattfand. Vorlage war die biblische Geschichte von Rut, die, als ihr Mann stirbt, mit der Schwiegermutter in deren Heimat umzieht – und nun in einem fremden Land leben muss. Dass solche Erfahrungen gerade in der heutigen Zeit zur Lebenswelt vieler Kinder gehören wurde dabei ganz spielerisch erlebt. Das Team um den Unshäuser Gemeindepfarrer Holger Degen hatte sich wieder zahlreiche Aktionen einfallen lassen. Ein Geländespiel am Werrberg gehörte ebenso dazu wie ein Besuch im Borkener Schwimmbad, ein Lagerfeuer-Abend und viele Bastelangebote. Eingerahmt wurden die Tage von Andachten in der Kirche und einem Abschlussgottesdienst in Berge.

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Homberger Anzeiger, 25.04.2012

 

Applaus für die Konfis
SELK: „Glaubensprüfung“ mal ganz anders

Homberg (Efze), 30.3.2012 – selk – Zwei Jahre Konfirmandenunterricht – und am Ende eine Prüfung vor der ganzen Gemeinde. So ist es seit alters her Sitte in den Gemeinden der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK). Da wird kurz vor der Konfirmation in einem Gemeindegottesdienst das Gelernte abgefragt: Abschnitte aus Luthers Kleinem Katechismus, Gesangbuchlieder, Bibelverse. Eine Anstrengung für Konfirmanden, Eltern und Pfarrer. Wobei immer ein ungutes Gefühl bei der Gemeinde zurückbleibt, denn es soll ja nicht nur plump auswendig Gelerntes aufgesagt werden, sondern die Konfirmandinnen und Konfirmanden sollen zeigen, dass sie in den zwei Jahren Glaubensunterricht auch etwas von dem Gelernten verstanden haben.

Der Pfarrbezirk Homberg und Schlierbach der SELK ging darum nun einen anderen Weg. Am vergangenen Sonntag war wieder Prüfung, aber diesmal stand nicht der Pfarrer vorne und hat seine zitternden Zöglinge befragt, sondern die Konfirmandinnen und Konfirmanden selber haben agiert. In sieben kurzen Vorträgen haben sie verschiedene Gebote reflektiert, haben die Erklärung Luthers dazu zitiert, eine passende Bibelstelle vorgetragen und dargelegt, was sich daraus für das heutige Leben ergibt. Die „sieben kleinen Predigten“, wie sie von Gemeindepfarrer Tilman Stief angekündigt wurden, haben die „Konfis“ in den vergangenen Wochen selber erarbeitet. Und, was die Gemeinde in der bis auf den letzten Platz gefüllten Petrus-Kirche erstaunte: Alles wurde frei vorgetragen, nur einen kleinen Stichwortzettel gab es am Pult. Was bei den bisherigen Prüfungen immer beklemmend war wurde nun Grund zu großer Freude: Nicht nur den Eltern und Großeltern standen die Tränen in den Augen, als sie erlebten, wie ihre Jugendlichen selbstbewusst und fröhlich Bibelstellen zitierten und darlegten, was ihnen ihr Glaube heute bedeutet. Schon während der zweijährigen Konfirmandenzeit hatten die Homberger und Schlierbacher Unterrichtskinder verschiedene Themengottesdienste gestaltet und damit gezeigt, womit sie sich gerade beschäftigen.

Entwickelt wurde das neue Konzept des Konfirmandenunterrichts unter maßgeblicher Beteiligung von Daria Klevinghaus, die als ehrenamtliche Diakonin zahlreiche Dienste in der Homberger SELK-Gemeinde übernimmt. Im Sommer beginnt der neue Kurs. „Wir freuen uns auf den neuen Jahrgang“, sagt Daria Klevinghaus: „Und wir hoffen, dass unsere jetzigen Konfis dann fröhlich bei unserer Jugendarbeit dabei bleiben!“
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Ein Bericht von selk_news /
Redaktion: SELK - Gesamtkirche /
Quelle: Homberger Anzeiger, 28.03.2012 [Autor: Christian Utpatel]


 

Matthäus-Passion von Kühnhausen
SELK: Passionsmusik in Homberg/Efze

Homberg/Efze, 27.3.2012 – selk – Um im „Jahr der Kirchenmusik“ (www.gottesklang.de) einen weiteren Akzent zu setzen und zugleich aus guter Tradition bietet die Petrus-Gemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Homberg/Efze im Rahmen ihrer „12 Perlen im Jahr 2012“ eine besondere Passionsmusik an: Im Zentrum steht die „Matthäus-Passion“, das einzig erhaltene Werk von Johann Georg Kühnhausen (1640-1714), komponiert um 1700, gesetzt für Solostimmen, vierstimmigen Chor und Generalbass. Der fortlaufende Text aus dem biblischen Matthäus-Evangelium (ab Kapitel 26) wird in verteilten Rollen ausgelegt. Gerade die geringe Instrumentierung hebt die Passion von vergleichbaren zeitgenössischen Werken ab. Der Evangelientext wird durch wenige Choräle unterbrochen, dabei kommt dem mehrfach auftauchenden Choral „Jesu, meines Lebens Leben“ von Ernst Christoph Homburg, Melodie vom Celler Hoforganisten Wolfgang Weißnitzer, eine zentrale Bedeutung zu.

Für die Gestaltung des oratorischen Werkes konnten folgende Solostimmen gewonnen werden: Evangelist: Kurt Schneider (Allendorf/Lumda); Christusworte: Henning Scharff (Homberg/Efze); Pilatus: Dieter Pistorius (Melsungen); Petrus: Adolf Weber (Homberg); Judas: Siegfried Kann (Borken); Kaiphas: Bernhard Kaiser (Berge); Magd: Silke Scharff (Homberg/Efze); Frau des Pilatus: Wilma Pistorius (Melsungen); Zeuginnen: Silke Scharff und Heike Klippert (Homberg/Efze). Die „Turbae“ (Stimme des Volkes) werden in knapper, aber sehr dramatischer Form vom Homberger SELK-Chor sowie Sängerinnen und Sängern aus dem Projekt „Passionskantate zum Mitsingen“ übernommen, der umfangreiche Continuo-Part wird von Jana Esipovich (Orgel | Edermünde-Haldorf) und Julia Wolf (Violoncello | Bad Emstal) ausgeführt. Die musikalische Gesamtleitung liegt in den Händen von Kantorin und Kirchenmusikdirektorin Regina Fehling (Knüllwald-Rengshausen).

Die Aufführung erfolgt am Sonntag, 1. April, in der Petrus-Kirche in Homberg/Efze. Beginn: 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Kollekte wird erbeten.

 


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Ein Bericht von selk_news /
Redaktion: SELK - Gesamtkirche